Beobachtung von und Forschung zu Arbeitswelt und Sozialstaat

Koalitionsvertrag

Angesichts der Herausforderungen und Veränderungen durch die Digitalisierung und die Globalisierung in unserer Gesellschaft wollen wir eine neue Arbeitsweltberichterstattung entwickeln, die Sozialstaatsforschung wieder verstärken und die sozialpartnerschaftlich ausgerichtete „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ fördern und fortentwickeln (KoaV 53/2409 ff.).

Gleichstellungspolitische Relevanz

Ausgelöst durch die digitale Transformation des Arbeitsmarktes werden in den kommenden Jahren erhebliche Verschiebungen zu verzeichnen sein, welche die Geschlechterverhältnisse absehbar, aber schwer kalkulierbar betreffen (ZwGB 220).

Gleichstellungspolitische Wirkung

Damit Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt in ihren Auswirkungen auf die Beschäftigungsmöglichkeiten, Qualifizierungsbedarfe und Verwirklichungschancen frühzeitig erfasst und Ungleichheitsdynamiken besonders in den Blick genommen werden, ist eine durchgehende Integration von Geschlechterkompetenz in die Arbeitsmarktforschung notwendig. Das gilt auch für die Fortentwicklung des Arbeitsmarktprojektionsinstruments, das BMAS Fachkräftemonitoring.