Berücksichtigung von Gleichstellungsaspekten bei der Einrichtung neuer und Besetzung vorhandener Gremien, die sich mit der Digitalisierung befassen

Koalitionsvertrag

Gleichstellung zieht sich als Verpflichtung durch die gesamte Regierungsarbeit. 

Gleichstellungspolitische Relevanz

Für viele Gremien und Regierungsprogramme, die sich bislang mit Digitalisierung befassen, sind Geschlechterverhältnisse ein blinder Fleck (ZwGB 220). Da die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschlechterverhältnisse derzeit noch nicht überschaubar, schwer absehbar und kalkulierbar sind, sollte ein Gender Mainstreaming aller Gremien, die sich mit der Zukunft und der Digitalisierung beschäftigten, erfolgen. Ein positives Beispiel für die Berücksichtigung von Gleichstellungsaspekten bildet die Arbeit der von BMJV und BMI eingesetzten Datenethikkommission. Diese hat sich intensiv auch mit den Diskriminierungsrisiken beim Umgang mit Daten und von algorithmischen Systemen beschäftigt.  

Gleichstellungspolitische Wirkung

Ein Gender Mainstreaming dieser Gremien erhöht die Chance, Negativfolgen der Digitalisierung für die Geschlechter frühzeitig zu erkennen und anzugehen.