Entwicklung einer BMU-Genderstrategie für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz

Koalitionsvertrag

Geschlechtergerechtigkeit zieht sich als Verpflichtung durch die gesamte Regierungsarbeit.

Gleichstellungspolitische Relevanz

Geschlechtergerechtigkeit ist ein Bestandteil von Gleichstellung und ist als Leitprinzip sowie Querschnittsthema in der Umweltpolitik zu verankern. Bislang wurden umweltpolitische Maßnahmen nicht umfassend unter Beachtung der unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Geschlechter und ihrer Wirkung im Hinblick auf Genderaspekte bearbeitet. Mit Hilfe der Genderstrategie des BMU soll dies zukünftig einheitlich und systematisch erfolgen.

Gleichstellungspolitische Wirkung

Gender Mainstreaming, d.h. die langfristige Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter ist kein separates Thema, sondern ein Grundprinzip. Mit der Berücksichtigung von Geschlechterperspektiven und -wirkungen trägt es im Rahmen einer ausdifferenzierten Umweltpolitik zu einer größeren sozialen Gerechtigkeit für alle Geschlechter bei. So können bspw. gendersensible Maßnahmen zur Anpassung an und zur Minderung des Klimawandels entwickelt werden.

Im Naturschutz kann die Rolle von Frauen bei der Erhaltung und Nutzung von Biodiversität sowie ihre Betroffenheit von der Degradierung von Ökosystemen wirkungsvoll in nachhaltige Schutzmaßnahmen integriert werden.

Überprüfung

Evaluationsmechanismen werden als Bestandteil der Genderstrategie entwickelt.