Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen („Komm, mach MINT.“) und Förderlinie „Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen“

Koalitionsvertrag

Wir wollen die MINT-Bildung stärken, beginnend mit der Elementarbildung über die Initiative „Haus der kleinen Forscher“. Die Potentiale von Mädchen und Frauen wollen wir besonders fördern. (KoaV 29/1208 ff.)

Gleichstellungspolitische Relevanz

Frauen sind in den MINT-Studiengängen und –Berufen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) weiterhin unterrepräsentiert. Angesichts des digitalen Wandels, der demografischen Entwicklung und des sich hieraus ergebenden Fachkräftebedarfs ist es umso notwendiger, junge Frauen für (akademische) MINT-Berufsfelder und –Berufskarrieren zu begeistern sowie den Anteil der Studentinnen weiter zu erhöhen.

Gleichstellungspolitische Wirkung

Das BMBF hat 2008 gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Medien, Politik und den Sozialpartnern mit dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen eine Initiative gestartet, um mehr junge Frauen für die Zukunftsberufe in den MINT-Bereichen zu gewinnen. Inzwischen engagieren sich über 300 Partnerinnen und Partner im Netzwerk des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen und setzen die Ziele des Memorandums in eigener Zuständigkeit mit eigenen Maßnahmen um.

Mit der Förderlinie „Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen“ vom 02.10.2015 unterstützt das BMBF die Zielstellungen des MINT-Pakts und leistet damit auch einen spezifischen Beitrag zur Ausgestaltung der Digitalen Agenda der Bundesregierung. Im Rahmen der Förderlinie werden 55 Vorhaben im Wege der Projektförderung vom BMBF gefördert.

Überprüfung

Erhebungsdaten des Statistischen Bundesamtes zu Studienanfängerinnen und -absolventinnen der einzelnen MINT-Fächer.