Ziel der gleichberechtigten Teilhabe an Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes bis spätestens 31. Dezember 2025 für den Geltungsbereich des Bundesgleichstellungsgesetzes festschreiben

Koalitionsvertrag

Dem öffentlichen Dienst kommt für die Gleichstellung von Frauen und Männern eine Vorbildfunktion zu. Wir wollen daher die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes bis 2025 erreichen. Dazu werden wir dieses Ziel für den Geltungsbereich des Bundesgleichstellungsgesetzes festschreiben (KoaV 24/953 ff.).  

Gleichstellungspolitische Relevanz

Bisher sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Dies drückt zum einen ungleiche Verwirklichungschancen aus und trägt zum anderen zur Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern bei.

Gleichstellungspolitische Wirkung

Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) ist der gesetzliche Rahmen für die betriebliche und dienststelleninterne Gleichstellungspolitik um ein wichtiges Element ergänzt worden. Seine Wirksamkeit und sein Anwendungsbereich sollen ausgeweitet werden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen – und damit die gleichberechtigte Teilhabe an Führungspositionen zu stärken.

Überprüfung

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich im Auftrag des BMFSFJ den Gleichstellungsindex für die obersten Bundesbehörden, der die Entwicklung der Frauenanteile an den Leitungsfunktionen misst. Außerdem erstellt das Statistische Bundesamt alle zwei Jahre eine interne Statistik über die Frauen- und Männeranteile an Leitungsfunktionen in den Dienststellen des Bundes im Sinne des BGleiG und leitet ihnen diese zu.