Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher zur Steigerung der Attraktivität und Wertschätzung des Berufes - durch praxisintegrierte vergütete Ausbildung und Praxisanleitung und Aufstiegsbonus (läuft)

Koalitionsvertrag

Wir wollen die Aus- und Weiterbildung in Sozial- und Pflegeberufen attraktiver machen und mehr junge Menschen für dieses Berufsbild gewinnen, um Fachkräfte zu sichern. Deshalb werden wir auch hier finanzielle Ausbildungshürden abbauen und Ausbildungsvergütungen anstreben. (KoaV 31/1276 ff.) 

Gleichstellungspolitische Relevanz

Der Erzieherberuf im Bereich der Kindertagesbetreuung zeichnet sich durch gestiegene Anforderungen und eine Ausdifferenzierung von spezifischen Aufgaben aus. So muss einerseits der Berufseinstieg erleichtert und andererseits weitergehende Fachkarrieren eröffnet werden, um berufliche und finanzielle Perspektiven zu ermöglichen. Dies verbessert die Möglichkeit der eigenständigen Existenzsicherung, macht das Berufsbild attraktiv und motiviert die Beschäftigten, im Tätigkeitsfeld zu verbleiben.

Das Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ ist auf drei Jahre angelegt und ist zum Ausbildungsjahr 2019/20 gestartet. 

Gleichstellungspolitische Wirkung

Sowohl das Ausbildungsentgelt zum Berufseinstieg als auch höhere Verdienstanreize tragen zur finanziellen Absicherung, der Überwindung der Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen und der Aufwertung des Berufes bei.

Überprüfung

Das Bundesprogramm wird zur Überprüfung der Umsetzung und Wirksamkeit evaluiert.