„Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ (Initiative Bildungsketten)

Koalitionsvertrag

Stärkung der Berufsorientierung im Zusammenwirken von Bund und Ländern an allen allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe und an allen Gymnasien; Ausbau der Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit den Ländern durch qualitativ hochwertige Angebote und Verankerung in gemeinsamen Vereinbarungen mit den Ländern; Ausweitung der Arbeit der Jugendberufsagenturen (KoaV 30/1239 ff.)

Gleichstellungspolitische Relevanz

Die Initiative Bildungsketten will Jugendliche bei einem möglichst reibungslosen Übergang von der Schule in Ausbildung/Studium und Beruf unterstützen. Dabei ist es wichtig, Orientierung zu bieten und eine fundierte Basis - u.a. auch frei von Geschlechterklischees - für die Berufswahl und -qualifizierung zu schaffen, um nachhaltige Integration und Teilhabe zu ermöglichen. Ein zentrales Element der Initiative ist das Berufsorientierungsprogramm: im Rahmen von Potentialanalysen und Werkstatttagen nehmen jährlich bundesweit rd. 200.000 junge Menschen daran teil. In der Potenzialanalyse erkunden sie ihre Stärken und öffnen ihren Blick für berufliche Möglichkeiten. Für die Werkstatttage können die jungen Menschen aus insgesamt 18 Berufsfeldern (aus den Bereichen Produktion, Handwerk, Technik, Dienstleistung, Wirtschaf und Soziales) wählen.

Gleichstellungspolitische Wirkung

Die Initiative Bildungsketten trägt im Bereich einer klischeefreien Berufsorientierung und -wahl zu gleichen Karrierechancen und mehr Entgeltgleichheit und damit zur Erreichung der Ziele 1, 5 und 7 bei.

Überprüfung

Die Initiative Bildungsketten wird von einer Bund-Länder-Begleitgruppe sowie von Steuerungsgruppen in den Ländern begleitet.